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Unsere "Technik" sind historische Feuerwehrfahrzeuge und Zubehör wie Pumpen, Schläuche, Anzüge... rundum alles was zur Ausstattung einer Wehr gehört. Damit nicht alles irgendwo verrottet, haben wir den Sachen einen Platz gegeben.
Im
Jahre 2004 erwarb die Familie Stark das ausgediente Feuerwehrfahrzeug
der Gemeinde Niederzimmern, rettete damit ein Stück
Feuerwehrgeschichte vor der sicheren Verschrottung und legte den
Grundstein für die Fun Fire Fighters.
Es
handelt sich dabei um ein Fahrzeug vom Typ ROBUR
LO 2002 AKF / LF8 - TS8.
LF8 steht dabei für Löschfahrzeug mit einer eingebauten
Pumpe mit einer Leistung von 800 Litern pro Minute, TS8 kennzeichnet
die technische Ausstattung auf Basis der Tragkraftspritze TS8 mit
einer Pumpenleistung von 800 Litern Wasser pro Minute.
Vielen
von uns ist dieser Anblick sicherlich noch sehr vertraut, gehörte
der ROBUR doch zur Standardausstattung der Freiwilligen Feuerwehren
der DDR. Bekannt wurde das Fahrzeug jedoch unter einem anderen Namen,
den es seiner ungewöhnlichen Motorisierung verdankt. Angetrieben
von einem luftgekühlten Otto- Motor, setzte sich schnell die
Kurzbezeichnung LO (sprich: Ello)
im Sprachgebrauch durch.
Unser
Fahrzeug wurde im Jahr 1973 gebaut und befindet sich heute, trotz
seines betagten Alters, in hervorragendem Zustand. Sicherlich zeugen
mittlerweile einige Spuren im Blechkleid vom vollen Einsatz der
aktiven Jahre, aber Robustheit und Unverwüstlichkeit zeichnen
die LO's aus.
Jeglichen
Komfort wird man in einem Feuerwehr- LO vergeblich suchen, aber wer
einmal eine echte Einsatzfahrt mit ihm erlebt hat, der wird diese
einzigartige Atmosphäre niemals vergessen. Vorallem für die Besatzung,
die im Aufbau auf der Pritsche neben Einsatzgerätschaften Platz nimmt,
ist die Fahrt ein echtes Erlebnis.
Der zuschaltbare Allradantrieb macht den LO sehr geländetauglich.
Der
Robur war ein bedeutender Exportartikel der DDR- Fahrzeugindustrie. So
wurde er unter anderem auch als LKW, Drehleiter, Werkstattwagen,
Omnibus und in vielen anderen Ausführungen gefertigt. Heute ist unser
LO ein Oldtimer, im verdienten Ruhestand. Aber er ist noch immer ein
lebendiges Stück Technikgeschichte. Ein gutmütiges Arbeitstier,
geschaffen für die harten Herausforderungen des Feuerwehralltags.
Damals wie heute: Kult.
Im
Herbst 2007 beschafften wir einen gut gebrauchten
Tragkraftspritzen-Anhänger TSA des Feuerlöschgeräteherstellers
Görlitz. Dieser wurde im Jahr 1974 erbaut. Seitdem versah er
seinen Dienst in einer kleinen Freiwilligen Feuerwehr in Thüringen.
Die feuerwehrtechnische Beladung eines TSA besteht aus einer
Tragkraftspritze mit Saugschläuchen, Verteiler, B und C
Rollschläuchen, Strahlrohren und weiteren
Ausrüstungsgegenständen zur Brandbekämpfung.
Der
Grund für dessen Beschaffung war, dass der Robur als
Löschgruppenfahrzeug mit einem Schlauchtransportanhänger
(TSA) eine taktische Einheit bildet. Im TSA befinden sich 900 m
B-Schlauch in Buchten gelegt. Ein TSA unterscheidet sich allerdings
von einem STA äußerlich überhaupt nicht, sodass sich
der TSA für die Komplettierung `unserer taktischen Einheit`
hervorragend eignete.
Der
hintere Teil des TSA wurde komplett ausgeräumt und mit stabilen
Platten ausgekleidet. Dieser Teil des Anhängers dient uns für
den Transport von Nahrungs- und Genussmitteln plus Zubehör. Der
vordere Teil des Anhängers ist original geblieben und soll das
Schlauchmaterial für Feuerwehrwettkämpfe aufnehmen.
Im August 2009 bekommen wir den TLF16 - W50 von der Feuerwehr Bad Sulza offiziell übergeben.
Die Anhängeleiter AL 12 ist noch komplett erhalten. Wir nutzen diese jedoch ausschließlich
zu Werbezwecken für unser Fire Fighter Festival.
Die mechanische Leiter ist auf 12 Meter Höhe ausfahrbar.
Hersteller ist der Feuerlöschgerätehersteller Luckenwalde.